2017 / Goldstücke - ein kleiner Rückblick

07.06.17 - 22.06.2017

9 Aufführungstage, 25 Vorstellungen, mehr als 600 Schülerinnen und Schüler auf der Bühne, 2400 Zuschauer = viele besondere Momente!

 

Wir bedanken uns herzlich bei allen Unterstützern, Mitwirkenden und Besuchern.

 

Ein herzliches Dankeschön an:

  • Kulturstiftung Essen
  • Anneliese Brost Stiftung
  • Rotary Club Essen Süd
  • Stiftsquelle
  • Weststadthalle Essen / Jugendamt der Stadt Essen & alle teilnehmenden Schulen

 

Eine erste Auswahl an Fotos aus den Aufführungen findet Ihr auf dieser homepage. Zu Beginn des nächsten Schuljahres sind die DVDs mit den Videomitschnitten und Fotos aller Aufführungen fertig und werden an alle Teilnehmer verteilt.

 

Die GoldStücke 2018 werden vorrausichtlich vom 04.06.-14.06.18 stattfinden.

Interessierte Schulen können sich bis zum 31.01.2018 bei uns melden.

 

Wir verabschieden uns bis zum nächsten Jahr und wünschen schöne Sommerferien.


2016 / Goldstücke - ein kleiner Rückblick

30.05.16 - 10.06.2016

2 Wochen Festival - so schnell vorbei.
Ach, schon vorbei? So kurzweilig und spannend waren diese 2 Wochen für unser Festivalteam, dass dieser spontane Ausspruch am letzten Tag ganz von Herzen kam. Intensiv und auch anstrengend war die Zeit - aber eben auch sehr schön. Diesmal konnte das Vorjahr noch einmal getoppt werden. Sehr gefreut hat uns das deutlich gestiegene Publikumsinteresse - vor allem für die aufführenden Kinder und Jugendlichen, deren tolle Leistung auch dadurch große Anerkennung erfahren hat. Eigentlich haben alle vor vollem Haus gespielt - und so sollte es sein.

Die wichtigsten Zahlen:

  • Auf der Bühne: rund 420 Schauspieler, Tänzer und Musiker
  • Vor der Bühne: ca. 2300 Zuschauer
  • Vorstellungen: 23 Projekte aus 13 beteiligten Schulen

Nun geht es bald in die Ferien, in denen wir an den an den Videoaufnahmen Eurer Stücke arbeiten werden.
Zu Beginn des neuen Schuljahres gibt es dann für jede und jeden, der aufgetreten ist, eine DVD mit dem Video der Aufführung und vielen Fotos.


Diese DVDs werden von den Schulen an Euch verteilt. Solltet Ihr nach dem Sommer eine andere Schule besuchen, teilt uns das gerne mit - Die DVD soll Euch ja  in jedem Fall erreichen. In Kürze findet Ihr auf dieser homepage eine kleine Auswahl der Aufführungsfotos.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen die zum Gelingen des Festivals beigetragen haben. Es waren viele - Lehrerinnen und Lehrer, unsere Theater-, Tanz- und Musikpädagogen, das Technik-Team, Eltern, die Kolleginnen und Kollegen aus der Weststadthalle und den SkF.-
DANKE!

 

Bis zum nächsten Jahr

2015 / Fazit in Zahlen und Eindrücken

04.05.15-12.05.15: 7 Probentage in der Weststadthalle

13.05.-22.05.2015: 6 Festivaltage

Auf der Bühne: ca. 450 Kinder und Jugendliche aus 21 verschiedenen Schulprojekten
Vor der Bühne: Ca. 1900 Besucher/innen in 12 Veranstaltungen

 

Hinter und neben der Bühne:

Über 50 Helfer/innen, Theaterpädagogen/innen, Tanzpädagogen/innen, Musikpädagogen/innen, Lehrer/innen, Techniker, Transporteure, Zuständige für Catering, etc. (siehe auch Unsere Teams unter `Theaterpädagogik´ )

Und: 2353 geschmierte Brötchen, 150 Äpfel, 120 Gurken, 302 Liter Mineralwasser & unzählige Kaffee

Mut und hohe Anspannung vor dem großen Auftritt – tosender Applaus danach, Erleichterung und berechtigter Stolz auf die eigene Leistung und die der Gruppe. Die GoldStücke15 haben erneut hautnah erfahrbar gemacht, was engagierte theaterpädagogische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen bewirken kann. Für die Entwicklung der einzelnen Kinder und Jugendlichen, für die Entwicklung einer Gemeinschaft sowie das Zusammenwirken innerhalb der Schule zwischen Schüler/innen und Lehrer/innen.

Vom 16.06.-18.06. werden drei Theatermusikgruppen aus der Schule am Hellweg, der Friedrich-Fröbel-Schule und der Pestalozzischule, ihre Musik noch in einem Studio der Folkwang Musikschule aufnehmen. Danach geht es in die verdienten Sommerferien, an deren Ende die Arbeit an den Filmmitschnitten fertig sein wird, so dass alle Schauspieler/innen, Tänzer/innen und Musiker/innen zu Beginn des neuen Schuljahres eine DVD ihrer Aufführung, inklusive Fotos und Musik bekommen können. Damit sind die Projekte des Schuljahres 14/15 dann wirklich abgeschlossen und wir starten ins Schuljahr 15/16.

Wir bedanken uns herzlich bei allen Beteiligten für 3 tolle Wochen, in denen fast alles reibungslos funktioniert hat.


»GoldStücke 2015«

3. Essener Festival für Theaterpädagogik in Schule | Eintrag vom 20.03.2015

Herzlich Willkommen auf der Hompage des Festivals GoldStücke 2015.

 

Zum dritten Mal nach 2013 und 2014 präsentiert der Sozialdienst katholischer Frauen Essen Mitte e. V. das Festival GoldStücke in der Essener Weststadthalle. Wir freuen uns sehr auf die Stücke, die im Schuljahr 2014/2015 entstanden sind. In 21 Schulen haben rund 500 Kinder und Jugendliche in 40 Gruppen miteinander Themen und Geschichten entwickelt und gelernt sie schauspielerisch, tänzerisch und musikalisch darzustellen. Der Sozialdienst katholischer Frauen hat dazu qualifizierte Theater-, Tanz- und Musikpädagogen in den Schulen eingesetzt.

Vom 13.05. – 22.05.15 werden die Ergebnisse dieser Projektarbeit nun in der Weststadthalle zu sehen sein.

Nähere Informationen zu den einzelnen Projekten und Aufführungstagen findet Ihr, wenn Ihr die einzelnen Schulen im Menü rechts auswählt. Nach dem Festival wird es hier auch eine Bilderstrecke mit Fotos aus den Aufführungen geben.

Alle Essener Schulen sind herzlich zu den Aufführungen eingeladen. Wir freuen uns auf Ihren / Euren Besuch. Der Eintritt ist frei.

 

Kartenreservierung:

Sozialdienst katholischer Frauen Essen - Mitte e. V. / Lernförderung m.heijenga@skf-essen.de

Fon: 27508-201 / 204 


»Goldstücke 2014«

nach dem Festival ist vor dem Festival | Eintrag vom 16.06.2014

Das war´s - das Festival vom 02.06.-06.06. ist gelaufen.

Mehr als 250 Kinder und Jugendliche haben auf der Bühne ihre Stücke präsentiert. Über 1000 Zuschauer waren in den Vorstellungen zu Gast. Wir sind allesamt hochzufrieden und freuen uns schon auf das nächste Mal. Das Festival 2015 wird voraussichtlich schon im Mai stattfinden. Nach den Sommerferien erhalten alle Mitwirkenden eine DVD mit Fotos und dem Film ihres Projektes. Bis dahin hier eine Auswahl aus den vielen Fotos, die während des Festivals gemacht wurden, eine kleine Nachbetrachtung und links zu den Artikeln der WAZ zum Festival. 

Viel Spaß damit und bis bald!

 

http://www.derwesten.de/staedte/essen/goldstuecke-schultheaterfestival-mit-und-ohne-foerderbedarf-aimp-id9404901.html

http://www.derwesten.de/staedte/essen/der-wert-von-theater-an-schulen-aimp-id9435893.html    


»Goldstücke 2014« - Einfach gold wert!

2. Essener Theaterfestival für Theaterpädagogik in Schule | Eintrag vom 16.06.2014

„Schwere Jungs“ - 19 Schülerinnen und Schüler des neunten Jahrgangs der Hauptschule an der Wächtlerschule
sind genau das!

 

Karl ist intelligent, beliebt und sieht gut aus. Er hat eine hübsche Verlobte und einen reichen Vater. Eigentlich ein klasse Leben. Aber was passiert, wenn einem der eigene Bruder den Erfolg nicht gönnt.

 

Auf der Bühne der Weststadthalle zeigen die Jugendlichen im Rahmen des 2. Essener Theaterfestivals für Theaterpädagogik in Schule „Goldstücke 2014“ ein Tanz- und Theaterstück frei nach Schillers „Die Räuber“. Melina Kolesza (16) und Rozdar Naser (17) sind stolz auf ihr Stück. „Vorher hatten wir keine Ahnung von Schiller und wussten auch nicht wie man Theater spielt“, erzählt Rozdar, der den alten Mohr, Karls Vater spielt. Rozdar ist genau wie Melina das erste Mal bei dem Projekt dabei. „Ich tanze schon immer gerne und deshalb war ich sehr froh, in der Tanzgruppe mitmachen zu können“, so die 16-Jährige. Gemeinsam mit der Tanzpädagogin Sabrina Klammer und dem Theaterpädagogen Thorsten Simon haben sich die Mädchen und Jungen der Hauptschule langsam dem klassischen Theatermaterial angenähert und manche Szenen modern übersetzt. „Heute wären die Räuber einfach ‚Schwere Jungs, Rapp-Musik wäre ihr Alltag und vielleicht würden sie auch schon mal einfach ein Auto klauen“, bringen es die Schüler auf den Punkt.

 

Kurz bevor der Spot auf die Bühne zeigt und das Stück zum ersten Mal vor Publikum aufgeführt wird, wächst das Lampenfieber – eben richtiges Theater! Ein Schuljahr lang haben sich die Jugendlichen im Unterricht mit dem Stück die „Die Räuber“ sowie mit verschiedenen Darstellungsformen auseinandergesetzt. „Die Schüler haben überlegt, wie was als Tanz darzustellen ist und haben die Szenen selbst entwickelt“, so sie Pädagogen nicht ohne Stolz auf ihre Theatertruppe. Alle zusammen haben gelernt, Verantwortung für ihr Stück zu übernehmen und jeder einzelne habe dazu beigetragen, dass es gelingt.

 

Die Hauptschule an der Wächtlerstraße war eine von insgesamt 16 Gruppen, die an „Goldstücke 2014“ teilgenommen hat. Eine Woche lang, vom 2. bis 6. Juni, haben Kinder und Jugendliche im Alter von sechs bis 18 Jahren - Schüler von Grund-, Haupt-, Real- sowie Förderschulen - Theaterstücke, Pantomime, Singspiele oder Tanz auf die Bühne der Weststadthalle in Essen gebracht. „Der Moment, wenn der Applaus erklingt, ist in allen Fällen immer etwas Besonderes gewesen. In dem Moment der Aufführung bekommen die jungen Schauspieler und Tänzer Bestätigung für etwas, was sie sich manches Mal selbst kaum zugetraut haben oder aber auch andere ihnen nicht zugetraut haben. Das ist ein toller Moment – für diejenigen auf der Bühne und auch für das Publikum“, sagt Markus Heijenga, der beim Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) Essen-Mitte e.V. das Projekt leitet. Am Anfang des Schuljahres fange man bei Null an und einige Monate später stehe man auf der Bühne, hier leisten die Theater- und Tanzpädagogen eine ganz besondere Arbeit, ist Heijenga überzeugt. In allen Gruppen sei eine Sache ganz deutlich geworden: „Jeder ist wichtig – egal wie groß oder klein die Rolle ist! Jeder verdient Respekt.“

 

Und eines ist schon jetzt klar – nach den „GoldStücken“ ist vor den „GoldStücken“!

Der SkF freut sich auf das 3. Theaterfestival im kommenden Jahr.


»Programm 2014«

Inklusion•Lernförderung•Jugendhilfe•kulturelle Bildung | (Eintrag vom 09.05.2014)

Der Sozialdienst katholischer Frauen Essen – Mitte e.V. begrüßt Sie / Euch herzlich zum 2. Essener GoldStücke Festival 2014!

Wir freuen uns, dass es nach der Festivalpremiere im vorigen Jahr erneut gelungen ist, theater- und tanz-pädagogische Projekte des aktuellen Schuljahres in einem Festival zusammen zu führen.

 

Theaterpädagogische Methoden eignen sich in hervorragender Weise, Schüler/innen mit unterschiedlichsten Voraussetzungen inklusiv zu fördern. Unsere Projekte in den Schulen setzen dabei immer bei den Themen der Schüler/innen an. Die Verschiedenartigkeit der beteiligten Kinder und Jugendlichen ist hier nicht ein Problem – sondern die Lösung.Denn alle unterschiedlichen Fähigkeiten werden im Sinne des gemeinsamen Vorhabens gebraucht und deshalb individuell gestärkt. So entstehen dann aus ersten Improvisationen einzelne Szenen und letztendlich ganze Stücke, in gemeinsamer Aktion und intensivem Austausch zwischen allen Beteiligten.

 

Die Ergebnisse der spannenden Entwicklungs- und Inszenierungsprozesse in 16 Essener Grundschulen, Förderschulen, Haupt- und Realschulen werden nun vom 02.06. bis 06.06. in der Weststadthalle präsentiert. Inklusion – Lernförderung –Jugendhilfe – kulturelle BildungMit der Europaschule Herzogenrath begrüßen wir zudem herzlich eine Gastproduktion aus der Städteregion Aachen. Im Gegenzug wird die Essener Hellwegschule im Juni ein Gastspiel im Alten Kurhaus zu Aachen geben.

 

Alle Essener Schulen sind bei freiem Eintritt herzlich eingeladen, die Aufführungen vom 02.06. – 06.06. in der Weststadthalle zu besuchen. Wir freuen uns auf Ihren / Euren Besuch!


Auszeichnung mit dem Preis des Landes NRW

Auf dem Weg zum Kinder- und Jungendkulturland NRW | Eintrag vom 10.11.2013

 

Der Sozialdienst katholischer Frauen Essen erhält für sein Projekt `GoldStücke 2013´, zusammen mit 5 weiteren Preisträgern, den Preis `Auf dem Weg zum Kinder- und Jugendkulturland NRW´.

Im Rahmen der Preisverleihung im Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport, lobte Ministerin Schäfer in ihrer Laudatio besonders die enge Kooperation von Jugendhilfe und Schule und zeigte sich beeindruckt vom großen Umfang des Projekts. Mit der Auszeichnung erhält der SkF Essen ein Preisgeld von € 10.000, das in vollem Umfang in die weitere Arbeit investiert wird.

Link: www.skf-essen.de


Premiere  | Eintrag 08.10.2013

10 Tage Schultheater in der Essener Weststadthalle

 

Juni 2013: Der Sozialdienst katholischer Frauen Essen veranstaltet erstmals das `Goldstücke´ - Festival für Theaterpädagogik in Schule.

Alle theaterpädagogischen Schulprojekte, die durch den SkF im Schuljahr 2012/2013 durchgeführt wurden, konnten sich vom 17.-21. Juni 2013 auf der Bühne der Weststadthalle präsentieren. In der Woche zuvor, vom 10.-14. Juni konnten alle Projekte dort proben und sich mit den Gegebenheiten vertraut machen. Vor Ort war für eine professionelle technische Betreuung der Inszenierungen sowie Verpflegung der ca. 400 Mitwirkenden gesorgt.

 

Die meisten der Projekte hatten zuvor im Schulkontext ihre Premieren gefeiert und eine zweite Aufführung absolviert. Die Aufführungen im Festivalkontext waren für alle das gemeinsame Finale. Neben der Herausforderung, auch auf dieser großen Bühne unter echten Theaterbedingungen zu bestehen, war hier auch die Möglichkeit des Austausches gegeben. Viele beteiligte Schulen nahmen die Gelegenheit wahr, die Inszenierungen der anderen Schulen zu besuchen. In der Aufführungswoche fanden neun Veranstaltungen statt.

Kleinere Projekte wurden zu Doppelaufführungen zusammengefasst. Insgesamt besuchten rund 1300 Zuschauer die Aufführungen.

Alle Aufführungen wurden gefilmt. Die beteiligten Schülerinnen und Schüler in den Projekten des SkF erhielten eine DVD ihres Projektes mit der Aufzeichnung der Aufführung sowie Ausschnitten aus der Probenarbeit des Schuljahres.

 

Im Rahmen des Festivals fand am 20.06. auch der Fachtag `Theaterpädagogik in Schule – Ein Inklusionsmodell´ statt. Der Tag bot Gelegenheit, die Potentiale und Perspektiven theaterpädagogischer Arbeit mit bildungsbenachteiligten Kindern zu diskutieren. Fazit war: Der Wert dieser Arbeit ist unstrittig. Fortführung und Ausbau sind gewünscht. Theaterpädagogik kann und sollte eine Rolle bei der Ausgestaltung von Inklusion einnehmen und kann in diesem Rahmen ein gutes Kooperationsfeld für Jugendhilfe und Schule sein.